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Das Land Hadeln
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Das Pastorenhaus in Nordleda (Foto: G. Ruks) |
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Schon Ende des 10. Jahrhunderts wurde das Land Hadeln in der sächsischen Stammessage bei Widukind von Corvey schriftlich erwähnt. Und in anderen mittelalterlichen Chroniken wird das Hadelner Land Haduloha oder Hatheleria genannt. Die wohlhabenden Marschenbauern im Land Hadeln besaßen einen ausgeprägten Unabhängigkeitssinn. Sie führten eigene Familienwappen, aßen getrennt vom Gesinde, und hielten sich oft Privatlehrer für ihre Kinder. Der berühmteste Otterndorfer Sohn, Johann Heinrich Voß (1 751—1 826), übersetzte in seiner Zeit als Rektor an der Otterndorfer Latein-Schule (1 778—1 782) die Odyssee ins Deutsche. |
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Nördlich vom Land Hadeln befindet sich die Elbmündung. Die Elbe entspringt im Riesengebirge und fließt nach 1.091,47 km in Cuxhaven an der Kugelbarke in die Nordsee. Die Kugelbake ist ein nautisches Seezeichen aus Holz. Sie ist das Wahrzeichen von Cuxhaven, und seit 1913 ist ihr Abbild im Wappen von Cuxhaven zu finden. Bei der Kugelbake endet die Elbe und es beginnt die Nordsee. Errichtet wurde die erste Kugelbake wahrscheinlich 1703, nachdem der bis zu dem Zeitpunkt dort vorhandene Peilpunkt, eine Gruppe von Bäumen, von einer heftigen Sturmflut fortgespült worden war. |
Die Kugekbake - das Wahrzeichen von Cuxhaven (Foto: Günter Ruks) |
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